Poetisches

Ich vermisse dich
machmal mehr, manchmal weniger
und manchmal so fest,
dass ich glaube zu ersticken,
dass es schmerzt wie nichts anderes
und dass nicht einmal
bittere Traenen diesen Schmerz
loesen koennen
Doch meistens ist es nicht so
Ich begnuege mich mit
diesem leisen Gefuehl des Verlustes,
des Alleineseins und der Melancholie.
Ich erlaube mir eine Traene
oder zwei
und fahre fort zu leben
ohne dich

Australien ist noch lange nicht vergessen, da aendert auch ein kleiner Kolumbianer nichts daran...

14.4.07 21:58, kommentieren

Der Ring

Müde liege ich auf dem zerschlissenen Strohsack. Meine Glieder sind schwer, ich kann kaum den Kopf heben. Der pochende Schmerz in meinem Arm will nicht vergehen. Wenn er gebrochen ist, bin ich verloren. Wie soll ich mit einem gebrochenen Arm kämpfen. Der letzte Gegner war stark, fast zu stark. Wäre er nicht unachtsam gewesen, hätte er mich getötet. Doch so habe ich seine Schwäche ausgenützt und überlebt.
Ich will nicht kämpfen und ich ekle mich vor mir selbst, wenn ich daran denke, was ich getan habe. Doch was bleibt mir anderes übrig. Die Auswahl ist nicht sehr groß. Kampf oder Tod.
Und ich will leben.


weiterlesen

17.1.07 16:31, kommentieren