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Ich bin gut in Barcelona angekommen, ohne groessere Probleme. Die zwei Tage in Paris waren allerdings fuer die Katz.
Meine Mutter stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch und ich bin die ganze Zeit mit ihr im Zimmer geblieben und habe mich um alles gekuemmert. Schlussendlich bin ich ein Ticket kaufen gegangen, damit sie frueher nach Hause konnte.
Die restliche Zeit habe ich dann noch mit Annie verbracht.
Gestern nun bin ich hier angekommen und meine Gastmutter scheint ein lieber Mensch zu sein, nur verstehe ich leider so gut wie gar nichts. Gestern war zum Glueck ihre Tochter da, die mir alles ein bisschen auf Englisch erklaert hat. Ohne das waere ich hilflos verloren.
Mein Zimmer ist angenehm, aber das Badezimmer schlicht zu klein. In der Dusche kann ich mich kaum drehen und von buecken kann gar keine Rede sein. Naja, es gibt Schlimmeres.
Heute bin ich ein bisschen durch die Stadt gebummelt und jetzt gehe ich dann nach Hause, um mich noch ein bisschen auszuruhen.
Wer moeglicherweise nichts zu tun hat, der soll mir doch eine Mail schreiben :-)).

1.4.07 14:48, kommentieren

Nun, in der Schule gefällt es mir eigentlich sehr gut. Es ist natürlich sehr anders als in Frankreich und Australien. Zum Beispiel habe ich nicht das Gefühl, dass die Leute hier viel miteinander unternehmen. Es herrscht nicht viel Kontakt zwischen den Schülern, was natürlich schade ist. Dafür habe ich wirklich das Gefühl, dass ich hier etwas lernen kann.
Am Abend spreche ich oft mit der Tochter der Houselady, sie hat viel zu erzählen und wir sitzen dann oft im Wohnzimmer, rauchen eine Zigarette und schwatzen. Und gestern haben wir zusammen Dr. House geschaut, obwohl ich kein Wort verstanden habe.
Nun, ich habe das Gefühl, dass mein Aufenthalt hier wohl eher dem Studieren gewidmet ist als dem Party machen. Aber mir solls recht sein.
Zudem kommen am Samstag noch zwei Freunde von La Rochelle hierher, da werde ich wohl mit ihnen ausgehen. Und in zwei Wochen kommt mich Annie besuchen.

Ich fühle mich sehr gut im Moment, auch wenn es anders ist, als ich mir vorgestellt habe. Diese Stadt gibt mir ein gutes Gefühl, machmal ein bisschen melancholisch, aber nie gefährlich.

4.4.07 14:58, kommentieren

Mais ma pauvre fille. Où vas-tu, là? Et qui est-tu, toi? Et qui donc pourrait s'intéresser à tout cela, dis-le moi?

Ensemble, c'est tout, Anna Gavalda

1 Kommentar 6.4.07 20:51, kommentieren

Das Wochenende ist lange. Gestern habe ich mich mit den zwei Brasilianern aus La Rochelle getroffen, ich bin zuerst zu ihnen ins Hotel um ein bisschen zu trinken und gegen drei Uhr wollten wir noch in einen Club, von dem ich von Anfang an das Gefuehl hatte, dass das wohl eher ein Fleischmarkt ist. Nun, die Tuersteher haben uns nicht hereingelassen, da meine Freunde Turnschuhe trugen. Wir haben dann draussen noch ein bisschen gesprochen und schlussendlich bin ich nach Hause gelaufen und war um 5.30 im Bett, voellig durchgefroren, weil 16 Grad fuer einen Mini doch ein bisschen zu kalt sind, vor allem wenn man mehrere Stunden draussen ist. Heute habe ich mich sozusagen gezwungen aufzustehen und ein bisschen nach draussen zu gehen. Wunderschoenes Wetter, sehr warm, richtig sommerlich.
Zudem hat mich das Schreibfieber gepackt und zum ersten Mal schreibe ich jetzt sowas wie Gedichte. Eines nach dem anderen, draussen, zuhause und vorallem in der Metro.

4 Kommentare 8.4.07 23:02, kommentieren

Und wiederum sitze ich im Internetcafe weil ich nicht den ganzen Tag zuhause sitzen will und leider noch immer alle Laeden zu sind. Niemand ist online.

1 Kommentar 9.4.07 14:39, kommentieren

Gestern wurde ich von Tom, einem Mitschueler von mir, zu einer mexikanischen Party in seinem Haus eingeladen. Es war sehr nett, auch wenn ich die meisten Leute nicht gekannt habe. Der Kerl gefaellt mir nicht schlecht :-)). Heute habe ich mir ein Shoppingcenter angeschaut, tatsaechlich ohne etwas einzukaufen :-)). Und im Moment warte ich wieder darauf, in den Ausgang zu gehen. Mal schauen, was der Abend so bringt.

13.4.07 22:05, kommentieren

Ich vermisse dich
machmal mehr, manchmal weniger
und manchmal so fest,
dass ich glaube zu ersticken,
dass es schmerzt wie nichts anderes
und dass nicht einmal
bittere Traenen diesen Schmerz
loesen koennen
Doch meistens ist es nicht so
Ich begnuege mich mit
diesem leisen Gefuehl des Verlustes,
des Alleineseins und der Melancholie.
Ich erlaube mir eine Traene
oder zwei
und fahre fort zu leben
ohne dich

Australien ist noch lange nicht vergessen, da aendert auch ein kleiner Kolumbianer nichts daran...

14.4.07 21:58, kommentieren