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Ich habe ein sehr angenehmes Wochenende verbracht. Am Freitagabend sind wir wieder einmal im Le Foc gelandet und haben ein letztes Mal gross gefeiert. Ich hatte dieses Mal keinerlei Probleme, die beiden zusammen zu sehen, vor allem, weil mir Andres am Abend vorher schon gesagt hat, dass er noch mit mir sprechen will. Nun denn, er hat sich mit der Schweizerin befasst und ich mich mit Annie. Das wiederum hat Annies Lover wütend gemacht. Naja, Eurocenter, ein grosser Inzesthaufen.
Am Samstagmorgen bin ich dann an den Bahnhof gegangen, um mich von all denen zu verabschieden, die uns verlassen haben. Dann sind wir ein bisschen an den Strand gegangen, wo wir Andres getroffen haben und schlussendlich habe ich den ganzen Nachmittag mit ihm verbracht. Wir sind durch die Stadt geschlendert, er hat mir ein Geschenk gemacht (ein Kalender von Luis Royo) und wir haben geredet. Er hat mir gesagt, dass wir wohl nicht die gleichen Vorstellungen hatten und ich habe ihm klargemacht, dass ich es nicht ausstehen kann, wenn man nicht ehrlich mit mir ist. Am Ende haben wir uns versichert, dass wir in Kontakt bleiben und uns richtig verabschiedet, da am Abend am Bahnhof dazu nicht genügend Zeit bleiben würde. Er hat mir gesagt ich sei sophistiqué, interessante et un peu bizarre :-).
Am Abend haben wir uns dann ein zweites Mal am Bahnhof eingefunden und der Abschied war dann doch recht schnell.
Danach sind wir zum alten Hafen gegangen, haben zwei Flaschen Sangria gekauft und die Mondfinsternis beobachtet.
Am Sonntag war das Wetter einfach wunderbar, über 18 Grad, und deshalb haben wir den ganzen Tag am Strand verbracht. Herrlich.

Ich bin ein bisschen traurig, dass er gegangen ist, andererseits fühle ich mich auch ein bisschen befreit. Ich werde ihn wahrscheinlich wiedersehen, da er im September in Grenoble seinen Master beginnen will. Und Grenoble ist ja jetzt nicht so weit von der Schweiz entfernt. Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir uns gut getrennt haben und das wir den letzten Tag noch zusammen verbracht haben.

5.3.07 14:45, kommentieren

Au revoir mes amis

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1 Kommentar 5.3.07 15:05, kommentieren

I'm a player and I know it
But with you girl I never ever show it
I've got to got to put my move on
Get my groove on I get down with my shoes on
I'm just a freak everyday of the week
I need to find a new girl to come play with me
Here kitty kitty we can get busy
You're so young and oh so pretty

So gimme gimme that sauce girl aw girl
Maybe we could hit it off girl
Gimme gimme that sauce girl aw girl aw girl

I'm a player
Said I'm a player for sure
But you'll never know

And in the mornin after half past ten
We could fire it up an' like do it again
On the kitchen counter or even in the shower
Minute after minute hour after hour
I got the power of the funk y'all
I make her jump y'all
We go bump bump bump y'all
But in the evenin my mind starts schemin
I ain't got all day girl, you best be leavin

Watch out ladies I'm a sex fiend
Since I was sixteen I make the chicks scream

I'm a player
Said I'm a player for sure
But you'll never know

But on the reel I stand five foot eight
I ain't got no game I just hope and wait
I'm waitin for my angel to fall from the sky
I've been waitin all my life
I can't lie I can't deny
Got no dough and I got no ride
But oh baby I can do you right
And I can make love like paradise

I'm a player
Said I'm a player for sure
But you'll never know...

8.3.07 13:46, kommentieren

Nur um exakt zu beschreiben, wie ich mich fühle.

Ich sitze auf meinem Stuhl und ich starre aus dem Fenster
und ich stell' mir wieder mal die alten Fragen:
Wo komm' ich her, wo geh' ich hin, und wieviel Zeit werd' ich noch haben?
Ich denke nach über die Welt, über das, was wirklich zählt,
ich weiß genau, was mich so quält:
Ich bin genervt, ich bin frustriert, weil hier einfach nichts passiert,
weil hier nie etwas passiert.
Und ich schau' wieder auf die Uhr, Du bist immer noch nicht da,
keine Ahnung, wo Du bleibst, es ist wahr:

Mir ist langweilig, sterbenslangweilig, so stinklangweilig
ohne Dich, ohne Dich
Mir ist langweilig, sterbenslangweilig, so stinklangweilig
ohne Dich, ohne Dich ist mir langweilig

Ich liege auf meinem Bett, und ich starre an die Decke
und ich wünsche Dir die Pest an den Hals:
läßt mich hier sitzen einfach so; aber vielleicht....
...vielleicht kommst Du ja bald.
Kein Bock auf fernsehen, das ist öde,
Will nicht ficken, das macht müde,
kann nicht aufsteh'n, bin zu blöde....
Ich hab' schon zwölfmal onaniert,
weil hier einfach nichts passiert,
weil hier nie etwas passiert.
Mir tun jetzt beide Hände weh,
Du bist immer noch nicht da,
weiß der Teufel, wo Du steckst, eins ist klar:

Mir ist langweilig, sterbenslangweilig, so stinklangweilig
ohne Dich, ohne Dich
Mir ist langweilig, sterbenslangweilig, so stinklangweilig
ohne Dich, ohne Dich ist mir langweilig.

8.3.07 16:49, kommentieren

I am a player

9.3.07 14:39, kommentieren

Das Wochenende war mehr oder weniger interessant. Den ganzen Samstag habe ich im Bett verbracht, ich konnte mich einfach nicht aufraffen, irgendetwas zu tun. Zudem hatte ich Kopfschmerzen. Am Abend habe ich dann noch einen Spaziergang gemacht und bin dann früh ins Bett. Das war wahrscheinlich der erste Samstag seit ich hier bin, an dem ich nicht ausgegangen bin.
Am Sonntag habe ich dann eine Exkursion auf die Ile de Ré gemacht. Ich habe schon geahnt, dass es mir dort sehr langweilig sein würde und so war es dann auch. Deshalb bin ich über zehn Kilometer zwischen zwei Dörfern herum marschiert. Die Belohnung dafür habe ich jetzt. Ich kann kaum noch gehen und habe überall Blasen an den Füssen.

Dafür werde ich das nächste Wochenende in Paris verbringen. Ich habe mich letzten Freitag spontan dazu entschlossen. Es kostet mich zwar ein Heidengeld, aber das ist mir jetzt auch egal. Ich habe noch keine Ahnung, was ich alles besuchen werde, also falls ihr irgendwelche Ideen habt, meldet euch. Ich werde im Quartier Montmartre wohnen, mal schauen, ob mich die Künstleratmosphäre ergreift.

Und noch was: Schweinereien austauschen auf Französisch ist gar nicht so einfach...

2 Kommentare 12.3.07 16:26, kommentieren

Am Montag ist eine grosse Gruppe Deutscher angekommen, überall spricht es sich jetzt Deutsch. Schrecklich. Naja, immerhin hat es wieder ein bisschen mehr Leute hier. Trotzdem würde ich jetzt am liebsten abreisen, irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Zeit hier vorbei ist. Ich will, ich brauche etwas Neues.
Zudem habe ich jetzt andere Lehrer und ich glaube, dass ich die letzten drei Wochen nicht mehr viel lernen werde. Ich bin so überhaupt nicht mehr motiviert, hier noch in die Schule zu kommen. Ich finde es sehr schade, weil meine letzte Lehrerin war sehr motivierend, jetzt ähnelt das Ganze eher einem Kindergarten.

Die letzten Nächte wurde ich wieder einmal von seltsamen Träumen geplagt. Manchmal frage ich mich echt, was mein Unterbewusstsein sich da zusammenbastelt.

Ich fühle mich ein bisschen alleine. Andres hat da was geweckt bei mir, auf das ich jetzt nicht mehr verzichten will.

14.3.07 14:00, kommentieren