Archiv

Silvester war mal wieder so naja. Das Abendessen vor dem Ausgehen hat mir viel besser gefallen als das Gedränge nachher. Ich mag es einfach nicht, wenn es so viele Leute, keine Sitzmöglichkeiten und keine ruhigen Ecken hat. Zudem bin ich seit neustem für ein Rauchverbot. Ich bin Raucherin und bis jetzt war ich immer dagegen, ein Rauchverbot in Bars und Clubs einzuführen. Aber 13 Wochen Australien haben mich geprägt. Nobody smokes here anymore!
Das neue Jahr hat nicht sonderlich vielversprechend gestartet, es kann eigentlich nur noch besser kommen.

5 Kommentare 1.1.07 18:05, kommentieren

My Song - Our Song?




Chasing Cars - Snow Patrol

2 Kommentare 1.1.07 22:21, kommentieren

Definitely My Song




Black Fingernails, Red Wine - Eskimo Joe

1 Kommentar 1.1.07 22:29, kommentieren

Das Problem, wie ich meine englisch-sprechenden Freunde an meinem Blog teilhaben lasse, ist gelöst. Ab sofort existiert das englische Pendant zu nachemgymer unter

www.myblog.de/norwegianwood

Wenn ihr Lust habt, dürft ihr selbstverständlich auch dort ab und zu reinschauen. Es wird wohl nicht genau dasselbe sein wie hier, also lohnt es sich vielleicht.

4 Kommentare 4.1.07 11:58, kommentieren

Ich sach schon mal tschüss...
Und bevor ich gehe, gibts noch ein kleines Leckerli... naja, wenigstens aus meiner Sicht, aber ich lasse euch an meinem Geheule teilhaben.



6.1.07 05:42, kommentieren

Erste Eindrücke

Ich denke wirklich, dass ich in Australien hätte bleiben sollen. Naja, die Hinreise war ganz angenehm. Zumindes bis nach Paris. Dort habe ich es sogar geschafft, mit meinem ganzen Gepäck durch die Statd zu gondeln. Im Zug habe ich meinen Koffer dann im Gang stehen lassen, weil es im Gepäckfach keinen Platz mehr hatte. Kurz darauf hat jemand bei einem Halt meinen Koffer raus gestellt. Beim Abfahren sah ich ihn einsam auf dem Bahnsteig stehen. Ich habe beinahe zu heulen begonnen. Zum Glück haben die Fahrbegleiter dann gleich am Bahnhof angerufen und ich konnte meinen Koffer beim Eintreffen des späteren Zuges in La Rochelle abholen. Da habe ich noch einmal Glück gehabt, mein Laptop war in diesem Koffer.
Nun dann, meine Houselady lebt direkt am alten Hafen der Stadt in einem sehr alten Haus. Ich habe ein kleines Zimmer mit eigenem Bad, aber dafür will sie wohl Heizkosten sparen, denn es ist sehr kalt in der Wohnung. Die Flure heizt sie überhaupt nicht und wenn ich die Türe zu meinem Zimmer offen lasse, wird es schweinisch kalt. Die Wohnung ist sehr eng, wie ein langgezogener Schlauch, aber ich glaube, ich halte es schon aus dort.
Gestern nun habe ich mir die Stadt ein bisschen angeschaut. Diese Stadt ist so gut wie tot an Sonntagen. Ich war schon ein bisschen enttäuscht, weil ich nicht genau weiss, wie ich meine Wochenenden hier verbringen soll.
Es hat noch eine andere Studentin in der Wohnung, ein Mädchen aus Venezuela. Aber die Südamerikaner hier bilden einen geschlossenen Haufen, das habe ich heute schon in der Schule gemerkt.
Die Schule. Das Gebäude ist sehr modern und im Sommer muss es hier wohl super sein. Im Sommer haben sie über 200 Studenten hier, im Moment sind es 24 inklusive 5 Neue seit heute. Es ist eindeutig nicht dasselbe wie in Cairns. Ich glaube auch nicht, dass sich die ganze Schule hier am Wochenende in derselben Bar trifft. Naja, ich urteile jetzt noch nicht zu früh, lasse erst einmal die neue Klasse auf mich zukommen. Aber im Moment bin ich nicht sehr glücklich und ich glaube, es werden drei harte Monate. Leute, bitte schreibt mir so oft als möglich!

3 Kommentare 8.1.07 14:33, kommentieren

Heute fühle ich mich schon ein bisschen besser. Gestern Abend war sehr schlimm, ich bin heulend auf meinem Bett gesessen und wusste nicht, was tun. Zum Glück habe ich viele Musikdvd's mitgenommen. Ich habe mir dann was von den Hosen angeschaut und dann gings mir schon besser. Und später hat noch meine Mutter angerufen, weil sie's irgendwie im Gefühl hatte, dass es mir nicht so gut ging.
Und heute war ich zum ersten Mal in meiner neuen Klasse. Wir sind nur fünf, davon zwei über 60-jährige Amerikaner. Aber in der Pause habe ich auch schon ein bisschen mit den anderen gesprochen. Das kommt schon gut. Es hat sogar vier Japaner, die sind wirklich cool. Meine Lehrerin ist sehr sympathisch, das hilft viel.
Das einzige Problem, das ich noch habe, ist die Beschäftigung bis zum Abendessen. Wir essen sehr spät und ich will nicht die ganze Zeit im Zimmer sitzen und frieren, also muss ich mich irgendwie draussen beschäftigen. Die meisten scheinen Nachmittag für Nachmittag lange in der Schule zu bleiben, weil sie dasselbe Problem haben.
Nun, es ist nicht Australien, aber es wird schon irgendwie werden. Und heute scheint zumindest die Sonne.

9.1.07 13:55, kommentieren