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the L word

Hat es eine solche Serie schon einmal gegeben? Ich glaube nicht. Sie hat mich gepackt, innerhalb von zwei Wochen habe ich mir beide Staffeln angesehen. Was fasziniert mich daran?
Nun, zum ersten liegt es sicherlich daran, dass ich selbst Frauen nicht abgeneigt bin.
Aber noch viel stärker haben mich die herausragenden Charaktere Jenny und Shane gepackt. Beide haben für mich ein grosses Identifikationspotential. In jeder Serie, die ich schaue, in jedem Buch das ich lese, brauche ich mindestens eine charismatische Figur, damit ich richtig tief darin versinken kann. Und hier gibt es gleich zwei davon.
Bei Shane ist es ganz klar die Androgynität, die mich fasziniert. Bei Jenny ist es schon schwieriger. Zu Beginn war sie das nette Mädchen von nebenan, aber im Verlauf der Serie entwickelt sie sich zu einem vielschichtigen Charakter.



Shane



Shane



Jenny und Shane



Jenny

3 Kommentare 8.7.06 22:27, kommentieren

Backview Gurtenfestival

Trotz des spärlichen Programms bin ich dieses Jahr wieder auf den Gurten gepilgert und ich habe tatsächlich einige Perlen entdeckt.

Do:
Breitbild: Nicht gesehen
The Sounds: Wow! Gleich das erste Konzert ein super Gig. Toller Synthierock, geile Frau, coole Band. Hehe, und die Sängerin scheint auf blonde Jungs aus der Schweiz zu stehen.
Ich habe mir gleich das erste Album besorgt und signieren lassen.
Kaizers Orchestra: Wow zum Zweiten! Diese Band wird ihrem Ruf, die beste Liveband der Welt zu sein, gerecht. Die Musik, eine Mischung aus Rock, Ompa und osteuropäischem Folk reisst mit und macht Spass, zudem sieht die Band verdammt gut aus, vorallem das vordere Dreiergespann.
Stiller Has: Nicht gesehen (Werft Steine, aber diese Band ist mir so unsympathisch)
David Gray: Nicht gesehen
We are Scientists: Die habe ich gesehen, aber ich habe Mühe, mich daran zu erinnern. Der übliche Rock halt, nichts, was mich besonders gepackt hätte.
James Blunt: Nicht gesehen, das bereue ich inzwischen ein bisschen.
Zero 7: Nicht gesehen

Fr:
Gogol Bordello: Ich hatte grosse Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Dafür waren sie witzig anzusehen.
Godessa and Guests: Nicht gesehen
Danko Jones: Hot! Diese Band geht ab, da musste ich schauen, dass ich noch nach mochte. Und das alles stylisch in Schwarz.
Editors: Beeindruckende Stimme, ich habe aber nur zwei Songs gehört.
Wir sind Helden: Von denen wurde ich positiv überrascht, eine tolle Liveband, die es versteht, das Publikum mitzureissen. Zudem strahlt die Sängerin das Glücklichsein aus, das nur Schwangeren eigen ist.
Mattafix: Nicht gesehen
Skin: Eine tolle Frau, deren Stimme überhaupt nicht zu ihrem Erscheinungsbild passt. Genau das macht sie so faszinierend. Ein toller Auftritt.
Joy Denalane: Nicht gesehen
Xavier Naidoo: Da habe ich nur die ersten Songs gesehen, danach war ich zu müde und er zu einschläfernd.
Coldcut: Nicht gesehen

Sa:
Dada (ante portas): Nicht gesehen
Wurzel 5: Nicht gesehen
Flogging Molly: Jaa, geile Band, mit guter Stimme. Eine der grössten Anreize zum Mithüpfen.
Negramaro: Nicht gesehen, zudem war ihr Auftritt verkürzt, da ein Teil ihrer Ausrüstung nicht eingetroffen war.
Sportfreunde Stiller: Da habe ich wiederum nur den Anfang gesehen, da ich mir ein gutes Plätzchen für Bela reservieren konnte. Man kann eben nicht alles haben.
Bela B. Y Los Helmstedt: Mein Highlight, und zwar das Absolute! Bela ist auch solo super, seine Ausstrahlung hat sogar Martina überzeugt, die noch vor dem Konzert überzeugt von seiner Hässlichkeit war. Puhh, er ist einfach einmalig. Aber musste er bei 1...2...3... unbedingt Mia Aegerter auf die Bühne holen? Hat er denn keine bessere zum Flachlegen gefunden?
Ein paar Fotos werde ich noch nachreichen.
Jamie Cullum: Wohl ein Wunderkind, tolle Musik zum Chillen.
Billy Idol: Hmm, ich mag den Kerl, aber das Konzert war trotzdem nicht so toll. Die Musik war viel zu leise, er hat zwar versucht, seinen Status als Sexsymbol wiederherzustellen, aber irgendwie wirkte er verloren auf der Bühne.
Fettes Brot: Geile Band, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Immer und gerne wieder!

Am Sonntag hat mir eigentlich nicht viel gesehen, und was ich gesehen habe, hat mich nicht überzeugt. Ich bin dann auch früher gegangen, weil ich einfach kaputt war.

Alles in allem ein tolles Festival, mit wenigen Highlights, trotzdem habe ich es genossen, weil die Stimmung einfach einzigartig war.

1 Kommentar 17.7.06 22:19, kommentieren

So beautiful

24.7.06 21:15, kommentieren

She

24.7.06 21:28, kommentieren

Liquor in the front, poker in the rear :-)

Wer herausfindet, was das bedeutet, der kriegt von mir ein Bier spendiert.

2 Kommentare 28.7.06 19:52, kommentieren



Und weiter geht die Huldigung toller Bands.

29.7.06 22:47, kommentieren